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Der
Kopf
Von sämtlichen auf den britischen Inseln vorkommenden Rindviehrassen
haben die Highländer den größten und auffallendsten Kopf.
Der Kopf soll zu einer gewissen Proportion zum Rest des Köpers stehen.
Der Abstand zwischen den Augen soll lang sein, der zwischen Augen und
Maul dagegen kurz.
Die Stirnhaare sollen breit zwischen den Hörnern wachsen bis runter
zum Maul und den Backenknochen. Die Augen sollen klar und hell sein, Mut
ausstrahlen und in stressigen Situationen keine Angst erkennen lassen.
Die Nase soll breit sein mit großen und ausgedehnten Nasenlöchern.
Kennzeichnend für die Highland Cattle Rindviecher sind die Hörner.
Die Bullen sollen kräftige vom Kopf gerade nach vorne wachsende Hörner
haben mit einer Biegung nach vorne und etwas nach unten. Besonders soll
der Kopf und die Hörner eines Bullen Kraft und Männlichkeit
ausstrahlen.
Die Hörner der Kühe können sehr verschieden aussehen, aber
allgemein sind die weniger kraftvoll als die der Bullen. Oft sind sie
mehr nach oben gerichtet und wachsen seltner nach unten. Die Hornqualität
ist für beide Geschlechter bedeutungsvoll. Bei Bullen und Kühen
müssen die Hörner symmetrisch sein, so auch der Kopf, denn eine
gute Symmetrie zeugt von guter Züchtung.
Das
Hinterteil, der Köper und die Lende
Der Rücken soll gerade sein, vom Kopf bis zum Schwanz und gleichzeitig
so breit und tief wie möglich, besonders zwischen den Vorderbeinen.
Die Tiere sollen keinen "platten" Brustkorb haben, die Schulterpartie
soll fest und kräftig sein. Der eigentliche Körper soll heutzutage
lang sein, gut proportioniert zwischen vordere und Hinterbeinen.
Das Kreutz soll nicht abfallend sein sondern fast gerade und der Schwantzansatz
elegant. Das Kreutz darf nicht ausgehöhlt sein sondern kräftig.
Der Brustkorb soll eine gut geformte Rundung haben. Wenn man das Tier
von hinten besieht dann soll die Lende viereckig aussehen.
Die
Beine
Bei allen Rindviehrassen sind die Beine äußerst wichtig, so
auch bei Highland Cattle. Besonders deshalb weil diese viel in hügeligen
Gegenden weiden und sich dort aufhalten. Oft befeinden sich Highland Cattle
auch in sänftigen Gelände, wo sie außerdem auch gerne
weiden. Weiterhin sollen die Beine gerade und stark sein, versehen mit
kräftigen Knochen und starkem Haarwuchs. Die Tiere sollen den Eindruck
erwecken dass sie sich leicht und unbeschwert in der Natur bewegen. Die
Beine sollen in der Mitte nicht zusammenstoßen und das Tier soll
fest und stabil auf der Erde stehen.
Ein Highlandtier von guter Qualität und Herkunft bewegt sich bei
Vorführungen leicht und elegant und strahlt Würde sowie Schönheit
aus.
Das
Fell
Normalerweise überwintern Highland Cattle Tiere draußen und
in kälteren Gegenden und haben aus dem Grunde ein langes und kräftiges
Fell. Highland Cattle Tiere sollen den Winter über nicht im Stall
sein sondern draußen nur ein einfaches Gebäude mit einem Dach
und drei Wänden haben um sich vor Wind und Nässe schützen
zu können.
Das Highlandfell besteht aus zwei Schichten. Die obere Schicht ist langhaarig
und stark um die Nässe abzuhalten, während die untere Schicht
weich und daunenartig ist und den Körper warm hält. Die untere
Fellschicht wachst nicht so stark das sie die obere Schicht verdrängt,
sondern jede Fellschicht wächst unabhängig von einander.
Die Farbe der Highland Cattle Tiere erstreckt sich über das gesamte
Farbenspektrum, von schwarz über tigriert bis rot, gelb, graubraun
und weiß. Die gewöhnlichsten Farben sind doch rotbraun bis
hell respektive gelbbraun.
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